Montag, 7. Dezember 2015

Le Blog c'est moi



Ach, ich liebe es einfach, berühmte Aussagen auf mich zu zitieren…genauso liebe ich es, Worte und Ausdrücke zu erfinden ;)

Bine schreibt in #Schreibzeit über das Bloggen und ich nehme es zum Anlass, mich auch darüber zu senfieren.

Fang ich mal wieder ganz von vorne an? Ja!

Meinen ersten Blog habe ich glaube ich in 2007 geöffnet. Es war der Familienblog einer Freundin. Ich las dort gerne, konnte mich aber so recht damit nicht anfreunden. Selbst pflegte ich damals eine Website, für unsere Verwandtschaft in England. Persönlich…sehr persönlich. Mit Bildern, Texten von Ausflügen, den ersten Püpsen der Kinder. Eben einfach alles, was ich sonst meiner Familie hier erzähle.
Damals dachte ich noch, ich sei sehr sicher. Ich setzte HTML-Schnipsel gegen die großen Crawler ein und ebenso gelang es mir, meinen Besuchern zu verbieten, meine Bilder mitzunehmen. Heute geht das nicht mehr, heute sind die Menschen internettechnisch versierter und vor allem gemeiner.

Über die Kommentare in dem einen Blog, kam ich immer mehr zu anderen BloggerInnen. Und je mehr ich las, desto besser gefiel mir die Grundidee des virtuellen Tagebuches. So meldete ich mich in 2008 hier an, übertrug meine Webseite. Weiterhin versuchte ich alles, um nicht über die großen Suchmaschinen gefunden zu werden und meine Bilder lud ich von Anfang an auf unseren Server – so gehörten sie mir.
Da weder die englische Familie noch sonst irgendwer Interesse an meinem Blog hatte, verlor ich immer mehr den Mut zum Schreiben.
Schon damals waren meine größten Hobbies die Näherei und Fotografie, doch emfand ich mich selbst nicht als gut genug, um eben mich und meine Werke der Welt zu präsentieren.

Dass ich gerne schreibe, erwähnte ich schon, oder?

Über die Jahre setzte ich einige, aber nicht viele Blogs in meine Lesezeichen. Noch heute erkundige ich mich regelmäßig – sagen wir täglich – wie es den alten „Bekannten“ geht und was es Neues gibt. Es sind nur wenige Blogs, die mich ansprechen, dafür aber die bekanntesten und auch ursprünglichsten.

Auch ich veränderte mich, veränderte meine moderne  Steinmeißlung. Die Familienseite wurde mehr und mehr zu meinem Kreativblog. Dort zeigte ich meine Fotografien, meine am Computer geimpacten Bilder, meine Nähergebnisse, bis hin zu meinen ersten und wegen Scheiterung auch letzten Versuchen an meiner Strickmaschine. Mir war es egal, ob mein Blog gelesen wurde. Mit den Jahren fiel mir das Schreiben auf der Tastatur einfach leichter als mit der Hand und so führte ich mein eigenes Tagebuch eben öffentlich im Netz.

Facebook wurde mein Freund, eingen Foren gehörte ich sowieso an. Also hatte ich stets die Möglichkeit, mich so zu zeigen, wie ich es in der Bloggerwelt hätte machen wollen.
Und wenn ich dann in den sozialen Netzwerken über mich schrieb und das gleiche bloggte, dann fühlte ich mich langweilig und wiederholend.

Hin und wieder schrieb ich mir meine Ideen auf, wie ich denn doch mal vielleicht einen lesenswerten Blog führen könnte. Ich koche seit jeher gern und seit ich Familie habe gar gesund. Fotografie gehörte schon als Kind zu meiner großen Vorliebe, genäht habe ich in der Jugend schon. Und ich schreibe, seit ich schreiben kann.
Ergo: alles was ich kann und bin, das gibt es schon zu Hauf. Ich bin sicher speziell, aber nicht besonders. Und wenn ich eins nicht leiden mag, dann ist es Nachahmen. Doch genau so hätte es für mich ausgesehen.

Es kam dann irgendwann die Idee mit diesem Blog hier. Leider – und ich hoffe, meine Schreibfreundin nimmt mir das nicht übel – war und bin ich von der Grundidee immer auf eben meine Kollegin angewiesen. Alleine schreiben empfand ich bisher nicht als witzig, sondern platt. Also tat ich es nicht, sie tat es ja auch nicht. Huch? Wie war das mit dem Nachahmen ein paar wenige Zeilen zuvor???

Immer wieder schrieb ich von meinen Veränderungen, von Dingen, die mich davon abhielten hier weiter zu machen. Ich berichtete auch einst davon, mir selbst im Weg zu stehen – wovon ich weiterhin überzeugt bin.

Am Ende des letzten Jahres äußerte ich mich über die große Veränderung in meinen echten und in meinem virtuellen Leben. Ich hatte Enormes in diesem 2015 vor, ich wollte mich nicht mehr von meinem normalen Lebenswahnsinn leiten lassen…selbst wollt ich werden.
Es gelang mir auch ein paar Tage, dann hat mich das Schicksal mal wieder gefickt. Entschuldigt bitte meine manchmal hässliche Art mich hier zu offenbaren…so bin ich, so mag ich mich.

Im Mai bin ich gestorben. Also nicht ganz, nur fast oder sagen wir so: ich war dem Tod so nahe, dass mir das Sterben keine Angst mehr macht. Um es kurz, aber verständlich zu machen: mich hat eine Meningokokken-Sepsis von jetzt auf gleich aus meinem Alltag gerissen.
Endlich – und ja! Das sehe ich wirklich so – wurde mir mal gezeigt, dass mein stetiges Jammern über ein falsch renoviertes Haus, Streitereien in der Familie, nicht sicher sein, ob ich zurück in die Arbeitswelt soll,  das stetige Maulen über die Sachen, die hier keiner wegräumt, oder gar meine monatlichen krankheitsbedingten Ausfälle, unwichtig sind.
Wichtig war und ist, ich will leben! Gesund sein! Dinge für mich tun, nicht für andere.

Ich lag vier Wochen auf Intensivstation. Konnte nicht mehr laufen, nicht mehr essen, kaum noch sprechen. Denken? Fühlen? Fehlanzeige. Niemand konnte mir sagen, wie es mit mir weiter gehe. Sicher war, nichts würde mehr sein wie es mal war.
Nach zwei weiteren Wochen auf der Normalstation und vier Wochen Reha kam etwas, was aussah wie ich, nach Hause. Aber das war ich nicht. Zwar war es mir möglich geworden, mich wieder fortzubewegen, auch konnte ich einigermaßen die Kinder und den Haushalt versorgen, doch wie vorher war nichts. Lesen fiel aus, Schreiben fiel aus. Meine Augen waren so schlecht, dass ich mich schon damit abgefunden hatte, irgendwann in naher Zukunft vollkommen zu erblinden. Mein Gehirn kam gar nicht mit meinen Gedanken zurecht, mein Körper zeigte mir durch ausgiebige Schläfchen über den Tag verteilt, dass die ewige Ruhe nicht viel anders hätte sein können.
Arztbesuche, Krankengymnastik, jeden Tag unter Tränen irgendwie zu bewältigen…und dann kam das, was kein Arzt, kein Mensch, keine Kaddie je erwartet hätte…es kam der Tag, an dem vor allem mir bewusst wurde: hier steh ich, hier bin ich und alles war wie vor Mai.
Ich nähte wieder, ich fotografierte wieder, ich fuhr wieder Auto. Lesen konnte ich nicht so gut, davon bekam ich Kopfweh. Auch am PC kann ich erst seit kurzem wieder sitzen…aber ich kann es wieder! Und wisst ihr was? Ich bin einfach verdammt froh und stolz und DANKBAR! Hallo? Am 20.05.2015 hatte ich keine Gerinnung im Blut mehr, erbrach geronnenes Eiweiß, meine Leber und meine Nieren begannen zu versagen und einen Verdacht auf einen Herzinfarkt kann man heute zwar nicht nachweisen, aber auch nicht ausschließen.
Die Worte der Ärzte: „Frau Kaddie., wir wissen nicht, ob sie das überleben werden“, wurden später zu „Sie werden damit rechnen müssen, nie wieder richtig laufen zu können und um eine Pflegestufe sollten wir uns auch kümmern.“ Und heute: ich bin eine Fallnummer an der hiesigen Universität. Unter dem Motto: „So muss eine Meningitis erkannt werden, dann KANN es doch wie hier vorliegend ausgehen.“ Ehrlich jetzt…ich habe es unterschrieben.

Gut, das könnte ein extra Eintrag werden, aber ich will ja nicht mehr jammern.

Um zu meiner Überschrift zurück zu kommen, und um das Ganze hier mal zu beenden.

“Le Blog c’est moi“„Der Blog bin ich“

Ob ich nun täglich hier schreibe oder einmal im Jahr. Ob ich mich zeige, meine anschaulichen oder geschriebenen Werke. Ob ich mich runter ziehen lasse, weil wir nun seit fünf Jahren gegen unseren Architekten klagen oder ob ich mich einfach über die Weihnachtszeit freue.
Ist doch egal, wie regelmäßig ich das hier mache.
Das bin ich! So bin ich! So will ich auch sein. Im Moment arbeite ich wieder daran meinen Blog umzuziehen. Ich glaub, vor einem Jahr habe ich damit angefangen. Zeitgleich nähe ich ein paar Weihnachtsgeschenke, probiere neue Rezepte aus, putze meine Kamera. Was daraus wird, inwieweit ich das hier im Blog niederschreibe, das kann ich nicht sagen. Auch werde ich nichts versprechen.
Doch eins weiß ich: wenn mir danach ist, dann schreibe ich. Und ganz vielleicht ändere ich gar alles. Und genauso ganz vielleicht und wahrscheinlicher bleibt alles, wie es ist.

Ich hatte mir überlegt, wieder einen neuen Blog aufzumachen. Doch ehrlich gesagt: was passt besser zu mir als „Die Meise unter dem Pony“ ?
Selbst halte ich mich und mein Leben für verrückt. Und da bin ich auch noch stolz drauf…

In diesem Sinne

Gehabt ihr euch so wohl, wie es mir dieses Jahr im gut gegangen Sinne erlaubt war.

Genießt die besinnliche Zeit, denkt nicht an Morgen, nur manchmal an Gestern und ganz oft an JETZT!
Besinnt euch in stillen Minuten, dass die Welt im Moment alles andere als friedlich scheint, doch lasst euch nicht unterkriegen. Denn eins sei gewiss: in zwei Minuten kann alles für euch persönlich schon wieder anders sein.

Dienstag, 13. Januar 2015

Seelenstriptease



Als ich in 2012 meinen Fernlerngang zum Schreiben begann, erwartete ich mir davon, schreiben zu lernen. Was ich eigentlich nicht brauchte, denn ich kann schreiben. Wie schon das eine und vielleicht auch andere Mal erwähnt, schreibe ich, seit ich schreiben kann. Gib mir ein einziges Wort und ich mach dir eine Geschichte draus.
Je älter ich wurde, desto weniger schrieb ich. Da war  nun meine kleine Familie, die mich brauchte, die ich brauchte! Auch eben wegen dieser kleinen Familie, verliefen Freundschaften im Sande und meine Kontakte wurden immer weniger und damit schrieb ich auch keine Briefe mehr.
Dank Babyforen und auch Blogs hatte ich immer die Möglichkeit meine Gedanken nieder zu schreiben. Das reichte mir auch lange, bis irgendwann der Tag kam, an dem ich meinen großen Traum erfüllen wollte…ich wollte ein Buch schreiben.
Themen hatte ich schon immer genug. Allerdings gab mir niemand ein einziges Wort vor, aus dem meine Geschichte hätte entstehen können. Egal wie ich es anstellte, ich fand keinen Anfang. Also kam mir der Fernlehrgang sehr entgegen…

Es machte Spaß. Ich lernte Exposés zu schreiben, meine Grundideen konnte ich damit kurz zusammenfassen. Auch fing ich wieder an, nur noch mit Notizbuch und Stift in der Handtasche aus dem Haus zu gehen. Selbst mein Fotoapparat kam öfter zum Einsatz, denn Gefühle zu beschreiben, die man beim Anblick einer bestimmten Landschaft hatte, ist nicht einfach, bringt einen aber unheimlich im Schreiben weiter.
Doch je weiter ich mit meinem Lehrgang kam, desto mehr entfernte ich mich von mir selbst. Das war nicht ich, die da über ihre erste Liebe schrieb. Nicht ich schrieb eine Fabel. Dennoch beendete ich den Fernkurs, aber die Lust hatte ich längst verloren.

Da saß ich nun mit meinem Zertifikat. Stolz war ich natürlich. Ich begann ein Buch zu schreiben, ein Zweites, sogar ein Drittes. Aber bei keinem kam ich über das dritte Kapitel hinaus, denn immer wieder suchte ich mich selbst in meiner Arbeit.
Dann kam der Blog. Ich freute mich sehr über die Idee, die meine Schreibfreundin und ich hatten. Er erschien mir auch sinnvoll, denn von Macken und Spleens bin ich hier täglich umgeben – wer  nicht?
Wie ihr wenigen Leser sehen könnt, kam in dem einen Jahr auch nicht viel rum. Wenn ich selbst meine eigenen Beiträge lese, dann frage ich mich, ob das wirklich ich bin. So schreib ich nicht! Zwar sind es meine Gedanken, aber so schreibe ich nicht! Es ist nicht flüssig, nicht einfach in die Tastatur gehauen, es ist nicht lustig, es macht manchmal gar keinen Sinn, es ist nicht immer philosophisch, es ist nicht derb…Hallo??? Kaddie??? Kathrin??? Wo biddu denn?

Vor ein paar Tagen las ich meinen alten Blog - *RIP, mein Lieber. Das worüber ich gepostet habe, war ich auch nicht. Ich hatte mich eben auch mal daran versucht, meine Hobbys und meinen Alltag in die Öffentlichkeit zu stellen. Versucht!??! Nachgemacht wohl eher! Was ich wirklich hätte zeigen sollen, traute ich mich allerdings  nicht…nämlich mich!
Aber das, was ich zu meinen Bildern schrieb, die Worte, das war ich. Eins zu eins. So schreib ich, das bin ich.

Nun ist die Maus aus! Es ist Ende Gelände, Ebbe Guiseppe, Schicht im Schacht. Schluss mit Lustig. Ich vergesse, was ich gelernt habe und lerne wieder, was ich vergessen habe. Ich hole die Schaufel aus dem Stall und mich aus dem selbst gegrabenen Grab.


Zwei meiner größten Ziele haben die letzten Wochen Formen angenommen. Zum einen möchte ich mich endlich auch mal selbständig mit meiner Näherei machen – kreativ genug bin ich, Ideen habe ich. Mir fehlte nur das Vertrauen in mich selbst. Doch das wird ein anderer Blog *g
Zum anderen habe ich ein Thema für ein Buch gefunden, wo ich frei raus mir alles von der Seele schreiben kann, ohne etwas schön reden zu müssen.  Das Leben hat mich und meine drei Liebsten einmal gefickt und das sollen bis 2017 alle wissen. Meinen DreiKapitelBlockade-Punkt habe ich überschritten.
Leck die Katz am Arsch, wenn ich den selbigen nicht bald mal hochkriege.

Seelenstriptease oder Jammerpost. Mir hat es geholfen…

In diesem Sinne

Think pink…und alles ist im grünen Bereich!!!




Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 im Januar

Ziemlich am Anfang habe ich mal geschrieben, dass es hier keine 12 von 12 zu sehen geben wird- aber man kann ja ruhig seine Meinung ab und an ändern. Zumal ich hier einst von mir preis gab, selbst gerne in andere Häuser bzw. Blogs zu schauen. Also warum dann nicht auch etwas von mir zeigen?

Witzigerweise wurde genau vor einem Jahr der erste Post geschrieben. Und da sich generell im Blog etwas ändern soll und auch wird, nehme ich es zum Anlass heute bei 12 von 12 mitzumachen. Mehr gibt es bei  Caro zu sehen.

Die Ferien sind nun auch bei uns zu Ende - Hello Alltag!


Das Aufstehen fällt nicht jedem leicht...


Die werden ab heute hoffentlich wieder täglich geputzt;)


Der Große verlässt im Stockfinsteren das Haus.


Während das Mamsellchen sich für die Schule schick macht...


... mach ich schon etwas den Haushalt...


... damit die Bolognese früh kocht und spät(er) besser schmeckt ;)




Spektakulärer kann mein erstes 12 von 12 nicht sein. Das Nachbarhaus wurde abgerissen. Mir war angst und bang, denn das eigene Haus wackelte und bebte.



Für mich bedeutet das nun die nächsten Tage Fenster putzen - sind ja nur 38 Flügelfenster - und auf Regen hoffen, damit der Garten von Staub und Dreck befreit wird.



Macht wohl jeder mal ;)


Die Kinder haben Besuch, ich werde nicht benötigt, also arbeite ich an meiner Zukunft.


Darauf freue ich mich heute Abend und hoffe, ich werde nicht enttäuscht. Den Film habe ich vor Jahren gesehen, das Buch wollte ich schon immer lesen...jetzt hör ich es eben


So, das waren dann meine ersten 12 von 12 - sehr vormittaglastig, aber Nachmittags habe ich gearbeitet.. Hat Spaß gemacht und ich werde versuchen, regelmässig dran teilzunehmen. Allerdings werde ich dann mit meiner Kamera und nicht mit dem Handy fotografieren. Das Format hat mir beim Bearbeiten arge Probleme gemacht. Doch mein Handy macht gute Fotos. Das wusste ich bisher auch noch nicht.
 

Freitag, 9. Januar 2015

Denglisch

Sicher gehöre auch ich zu der Generation die über Ottos „English for Runaways“ gelacht hat. Eigentlich zieht sich das durch das ganze Leben. Das „ I think it thunders“ meiner Schwester gehört heute noch zu unserem täglichen Sprachgebrauch.
Unlängst bin ich auf "forbetteryourenglish" gestoßen und ich muss sagen, ich habe mich ein wenig geärgert nicht selbst auf solche Sprüche gekommen zu sein. Denn: ich bin very British verheiratet und forbetter mein English auch nach elf Jahren noch jeden Tag.
“Now we have the salad“ , „I wish you what“ und „Lucky Mushroom“ bzw. „Unlucky Bird“ sind bereits so in unseren Alltag eingezogen, dass wir beide gar nicht mehr wissen, ob das nun richtig oder falsch ist. Generell ist es grade für meinen Angetrauten manchmal schwierig, sich vernünftig mit Engländern zu unterhalten, obwohl Englisch weiterhin arbeitsbedingt seine Hauptsprache ist.

Wahrscheinlich mischen wir der Einfachheit halber unsere beiden Sprachen und reden tatsächlich Denglisch. Uns fällt das nur auf, wenn andere sich über unser Gespräch amüsieren. „I go einkaufen“ oder „I clean the Wohnzimmer and than I am fertig“ sind alltägliche Dinge, die man hier so hört. Dann gibt es noch so Ausdrücke, die wir am Anfang der Beziehung einfach nicht besser wussten. „Das ist stimmt“ konnte ich meinem Mann abgewöhnen, es war einfach zu süß. Mir konnte ich es aber angewöhnen. Genauso süß fand er meine „Hickhacks“ statt hiccup und so hat sich auch das bei uns eingebürgert.

Meist ist es wirklich lustig, wie wir hier so täglich reden. Doch es gibt auch peinliche Situationen – z.B. wenn man in der Werkstatt nicht mehr die ÖlPfütze sondern die Oil-Fotze unterm Auto hat.

In diesem Sinne…
Ge-have you well!

Freitag, 2. Januar 2015

Ein neues Jahr beginnt



Gute Vorsätze für das neue Jahr sind wohl jedem bekannt. Ebenso verlässlich verfolgt uns in der Regel die Erfahrung, das Ziel bereits in den ersten Tagen nicht erreichen zu können.
Ob man nun mit dem Rauchen aufhören will, ein paar vielen Kilos adé sagen möchte, den Wohnraum sich in ein vorzeigbares Heim verwandeln sieht oder sich bei dem einen oder anderen Freund mal wieder per Briefpost melden möchte; bei den meisten Menschen kehrt nach wenigen Tagen der Alltag ein. Und hierbei scheint es so, als wäre Alltag eine Ableitung von al(l)tbewährt. Was immer war, ist gar nicht so einfach zu verändern. Das eigene Leben gefällt einem doch meist.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann rühren gute Vorsätze daher, sich für das neue Jahr frei von Sünde und allem Schlechten zu machen und damit gelangen wir zu einem Thema, über das ich mich seitenweise auslassen könnte, es aber lieber lasse, denn jeder hat seine eigne Meinung zur Kirche bzw. zum Glauben.

Dennoch: vor ein paar Jahren habe ich es mir angewöhnt mich nicht mehr schuldig zu fühlen und das Wort Schuld aus meinem Wortschatz grundsätzlich zu verbannen. Auch dieses Wort wird uns vom Glauben auferlegt. Christus starb für unsere Sünden. Meine ehrlich gesagt nicht, denn vor 2015 Jahren dachte man nicht im entferntesten an mich. Und seien wir mal ehrlich; wenn Jesus für meine Sünden wie Rauchen und gerne essen und mal die ein oder andere notwendige Unwahrheit gestorben wäre, dann wäre sein Tod ein recht unrealistisches Opfer gewesen.

So unterliegen wir meiner Meinung nach einem Druck, den man uns schon im jüngsten Lebensalter auferlegt. Durch die Taufe und die damit verbundene Zugehörigkeit zu den Christen beginnen unsere Eltern damit, uns für etwas schuldig zu fühlen, was wir nicht ändern können und womit wir gar nichts zu tun haben.
Vielleicht sind meine Gedankengänge etwas wirr und seltsam, doch wenn ich mir bewusst mache, dass gute Vorsätze eigentlich eine Bereinigung meiner Seele sein sollten, dann wundert es mich als bekennende NichtAnDieKircheGlaubende nicht mehr, wenn ich keinen Vorsatz einhalte.

Ich ging also in mich, der Weg war wie immer weit, und kam vor ein paar Wochen zu der Erkenntnis, dass manche Änderung meinem Leben nicht schaden könnte. Tatsächlich hat sich in der Beziehung einiges bereits getan. Und das ganz ohne Druck, ohne schlechtes Gewissen, wenn ich mal einen Schritt zurück mache und ganz ohne den Gedanken etwas wirlich vorzuhaben. Ich plane, was ich machen möchte, setze es mir aber nicht immer wieder vor. Wenn es klappt ist gut, wenn es nicht klappt, dann sollte es auch nicht sein.

Gute Vorsätze sind eine reine Definitionssache. Man muss einfach nur den Druck rausnehmen, dann wird das was.

In diesem Sinne:

2015 wird das bringen, was es bringen wird und ich kann lediglich versuchen das Beste draus zu machen  - wie jedes Jahr ;)

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Bye Bye 2014

Hinter mir liegt ein Jahr mit vielen Tiefen und Höhen und ich verabschiede mich davon in der Hoffnung, dass das neue Jahr besser wird.
Was ich 2014 liegen gelassen habe, soll 2015 endlich wieder aufgenommen werden. Wäre doch gelacht, wenn ich dem Schicksal nicht endlich mal ein Schnippchen schlagen würde - wobei ich wohl auch eher mir in den Hintern treten müsste, denn Tiefen sollten mich nicht immer davon abhalten, das Leben wieder auf die Höhe zu bringen.

In diesem Sinne:

Vorbei ist heut das alte Jahr,
vieles war auch wunderbar.
Das ist es woran ich mich erfreuen sollte,
und das neue Jahr wird so werden, wie das alte ich wollte. ;)

Freitag, 20. Juni 2014

Life


Heute will ich dann doch mal einfach aus dem Nähkasten plaudern. Wie ich HIER berichtete, war ich vor Kurzem im Krankenhaus. Meine Mutter hatte mir dort eine Blume mitgebracht, die ich so schön fand, dass ich sie mit nach Hause nahm. Eine Freundin sagte: "Um Gottes Willen, wenn du Blumen mit aus dem Krankenhaus bringst, dann muss schnell wieder einer rein." Ach, ich bin ja nicht abergläubisch...

Sie sagte es...und folgendes passierte:

Dienstag wurde ich aus dem Spital entlassen - Freitag durfte ich mich wieder dort blicken lassen, weil die Wunde aufgegangen war. Sonntag musste ich mit meinem Sohn eben wieder dort hin, da er einen komischen, mir unbekannten Ausschlag hatte, Montag war ich zur Nachkontrolle.
In der Zeit zwischendrin - ich kann mich nicht an den genauen zeitlichen Ablauf - musste auch die besagte Freundin mit ihren zwei Kindern ins Krankenhaus. Einmal mit blutiger Mandelentzündung, das andere Mal war das andere Kind aufgrund der vorausgegangen Tonsillitis kurz vorm Austrocknen und Nierenversagen. Zum Glück ist alles gut gegangen *aufHolzKlopf

Letzte Woche hatten wir ein riesen Zirkusprojekt an der Schule. Meine Mamsell, 7 Jahre und sehr aktiv, wurde zusehends schwach und müde. Das Projekt verlangte auch von den Kindern alles ab. Beschwert hat sie sich nicht wirklich. Freitag war die erste Aufführung und alles ist super gelaufen. Samstag früh wurde ich mit herzzerreißendem "Mir geht's nicht gut" geweckt. Ich will nicht sagen, dass das Kind Fieber hatte, aber sie sah alles andere als gesund aus. Mit Fieber- und Schmerzmittel konnte sie auch Oma und Opa ihre Vorstellung zeigen, zu Hause legte sie sich hin und schlief.

Sonntag hatte sie dann leichtes Fieber, ebenfalls Montag und Dienstag früh. Gegen Mittag rief mein Sohnemann: "Maaaaama, dem Mamsellchen geht es schlecht" und sie lag im Bett zitternd und schwitzend, der Kopf hochrot, die Augen fiebrig. Temperatur: 41°C. Ich informierte den Kinderarzt und packte mit schlechtem Gewissen das kranke Kind ins Auto. Das schlechte Gewissen deswegen, weil Fieberkinder ins Bett und nicht ins Auto gehören!
Wir kamen schnell dran. Die Ärztin schaute sich den Hals an und fragte zuerst: "Haben sie das nicht gesehen?" Meine Antwort war: "Ob sie es glauben oder nicht...bis heute früh waren die Mandeln leicht gerötet." Was ich da sah, konnte ich selbst kaum glauben, erklärte mir dann aber plötzlich den üblen Geruch, den ich auf dem Weg in die Praxis in der Nase hatte.

"Haben sie schon mal was von Drüsenfieber gehört?" "Ja, nur nicht unbedingt Gutes"

Lange Rede, kurzer Sinn. Am nächsten Tag hat sich der Verdacht auf das Drüsenfieber verstärkt, es wurde Blut abgenommen und die Ergebnisse bekommen wir Dank Feier- und Brückentag erst nächste Woche.

Gestern ging es dem Mamsellchen viel zu gut und ich ging davon aus, dass das vorsorgliche Antibiotikum gegen die Mandelentzündung geholfen hat. Doch wie das bei Viren so ist: die Mistdinger gaukeln einem vor, dass alles wieder gut ist und schwuppdiwupp sind sie wieder da...jetzt liegt mein Kind wieder mit leichtem Fieber und völlig k.o. im Bett und schläft...

In diesem Sinne: ich bin nicht abergläubisch, aber Blumen werde ich nicht mehr aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen.

Gehabt euch wohl!

Mittwoch, 11. Juni 2014

You've got a Friend


Im Februar riefen Bine und Andrea in ihrer Rubrik ShortStories dazu auf, alles über das Thema Freundschaft zu schreiben...und weil mein allerbester und liebster Freund nun zwei lange Wochen im Urlaub war, hatte ich genug Zeit mir genau darüber Gedanken zu machen...

Freunde sind wie Laternen
- sie machen den Weg nicht kürzer, aber heller.

Kennt ihr das? Ihr seht, hört, schmeckt oder riecht etwas und sofort fühlt ihr euch in eine bestimmte Zeit eures Lebens zurück versetzt? So geht es mir mit dieser Frühstücks-Schokolade, besser bekannt als "SZ-Schnitten." Sie erinnern mich an Jessika, meine erste beste Freundin im Kindergarten.
Als ich fünf Jahre alt war, zog ich mit meinen Eltern um und ich habe Jessika nie wieder gesehen.

Im neuen Kindergarten habe ich auch gleich eine Freundin gefunden, Anja. Leider war sie ein Jahr jünger als ich und kam nicht mit mir in die Schule.

Petra und Sabrina. Das waren meine Freundinnen in der ersten Klasse. Diesmal ging nicht ich, sondern sie beide zogen weg und der Kontakt verlief sich trotz erster Brieffreundschaftversuche im Sande.

Im Laufe meines Lebens habe ich viele Menschen kennen gelernt und sie auch als portionierte Freunde geschätzt und geachtet. Behalten habe ich davon niemanden.
Ich erinnere mich noch sehr gut an Nicole. Sie war mir während der Ausbildung eine sehr gute Freundin. Kurz vor unserem Examen sagte sie zu mir: "Kaddie, du hast dich total verändert. Du bist voll die Arschlochsau geworden."
Und zum ersten Mal in meinem Leben fiel mir auf, dass ich seit immer keine Freundschaften behalten habe. Wahrscheinlich wusste ich, dass nichts auf Dauer sein kann und habe tatsächlich stets jeden dazu gebracht mich zu hassen, wenn der Abschied nahte.

Doch da gibt es einen Menschen, den habe ich vor nunmehr dreißig Jahren und mehr im Kühlschrank meiner Eltern getroffen. Nennen wir ihn "Frau M.". Damals war er noch ein Freund meines Bruders und erst etwa sieben Jahre später ,als ich eine Ehrenrunde drehen musste und in die Klasse meines Bruders kam, der allerdings freiwillig ein Jahr zurück ging,  ist unsere Freundschaft entstanden.
Frau M. ist mir ein Bruder, eine Schwester, ein Freund, eine Freundin, ein Seelenverwandter. Meine Eltern haben ihn quasi adoptiert.

Es gibt eine Sache, die ihn von all meinen Freunden auf Zeit unterscheidet...er wollte mich nie aus seinem Leben streichen und hat meine Anwandlung manchmal zum Arschloch zu mutieren stets als eine meiner Macken akzeptiert. Ich wüsste nicht, dass wir jemals wirklich Streit hatten...außer einmal, da hatte ich noch eine andere Freundin, mit der er nicht klar kam. Wir haben ein paar gefühlte Wochen - wahrscheinlich waren es zwei Tage - nicht miteinander geredet...was völlig albern war, aber Teenager sind nun mal seltsam.
Frau M. hat sein Leben, ich habe meins. Wir haben keine gemeinsamen Freunde mehr - auch er zieht einen Schlussstrich, wenn er weiß, einer muss gehen. Wir nehmen aneinander Teil, reden uns aber nicht gegenseitig rein. Er ist derjenige, der sich immer bei mir melden muss, weil ich mir seinen Dienstplan nicht merken kann. Und noch nie kam da ein Vorwurf oder ein Gezicke. Wir sehen uns manchmal nur zwei Mal im Jahr, telefonieren auch nicht jede Woche. Und trotzdem wissen wir über alles Bescheid...und ich meine wirklich über ALLES! Wir sind ehrlich zueinander und ich wüsste nicht, ob wir überhaupt mal ein böses Wort zueinander gesagt haben - außer den bösen Worten, die wir uns als Spitznamen geben. Die schreibe ich aber nicht auf, vielleicht lesen hier Kinder mit.

Ich habe noch mehr Kontakte und ein paar nenne ich meine Freunde. Nicht dass hier der Eindruck entsteht, ich bin ein einsamer Einzelgänger.

Bei meinen Kindern sehe ich jetzt wieder, wie sehr wir um Freundschaften kämpfen. Ich wünsche mir, sie finden auf dieser Welt einen Menschen, der ihnen so lieb und teuer ist, wie mir Frau M. .  

Freundschaften werden manchmal überbewertet, Freundschaften können stressen. Es ist nicht wichtig, eintausendundzweimillionen Freunde zu haben. Wichtig ist, dass unter diesen vielen der eine, wahre und echte Freund ist. 

Gehabt euch wohl!



Montag, 9. Juni 2014

Hitze-Wahn-Sinn

Wie immer können wir froh sein, dass Petrus das Wetter macht und wir nicht entscheiden müssen...

Seien wir mal ehrlich: welches Wetter gefällt schon jedem? Ich zum Beispiel mag den Sommer sehr, aber genauso auch den Winter...und den Herbst...und den Frühling. Es gibt immer mal Tage, an denen auch ich schimpfe. Aber warum sich darüber aufregen?

Heute geschehen - bei uns vor der Haustür. Seit Ewigkeiten traf ich mal wieder Frau Nachbarin. Auf die Floskel: "Na, lange nicht gesehen. Wie geht es dir?", bekam ich zur Antwort: "Hoooooch, der Sommer macht mich kaputt" Jetzt schon? Nach drei Tagen?

Neulich noch mokierte sie sich über den Schnee, dann über den Regen, daraufhin kurz über die Wärme, die affige Kälte und jetzt schon wieder über das "heißeste Pfingstwochenende, seit es Messungen gibt." Es sei gesagt, diese Begegnung vor meiner Haustür war eine Sensation...normalerweise treffe ich sie im Fenster an...in ihrem!

Ich sehe ja in Allem einen Sinn. Auch in der Erderwärmung. Manni, das Mammut, hat sich sicher auch nicht erträumt, dass seine Welt mal taut...ändern konnte er daran nichts. Wir auch nicht. Nur sollten wir uns mal abgewöhnen immer zu denken, dass genau WIR das Ende der Evolution sind. Die Erde dreht sich, die Menschheit entwickelt sich weiter. Aus dem Homo Sapiens wird vielleicht irgendwann der Homo Caelestis - also der gottesähnliche Mensch. Wir können uns anpassen oder aussterben. Wir sind Sapiens und damit klug und gescheit genug uns jeder Witterung anzupassen.

"Denk ich positiv, gewinn ich" - das ist mein Credo. Und so sitze ich hier an meinem Laptop, das Thermometer zeigt noch schöne 25 Grad an, die Schweißperlen auf der Stirn lassen mich denken, im Haus haben wir 40 Grad und mein Hirn fühlt sich leicht matschig an. Dennoch hatten wir hier ein schönes Pfingstwochenende. HardCoreGrilling, Rasensprenger, Eis, Obst, Faulenzia...das hab ich im Winter nicht! Dessen Vorteile schreibe ich aber erst auf, wenn es soweit ist ;)

Und so ende ich mit einem Gedicht, das mir heute einfach so einfiel...

Das Hirn erweicht, der Schweiß der rinnt
der Tag mit einem Lächeln beginnt.
Nur einen Satz, der alles beschreibt...

ICH LIEBE DICH, DU SOMMERZEIT!!!


Gehabt euch wohl...

Donnerstag, 5. Juni 2014

(which) Time is on my Side


Bine und Andrea fragen in diesem Monat nach der "liebsten Tageszeit - ShortStory" - und einmal möchte ich auch mitmachen.

Zuerst war mir klar, dass das für mich der Vormittag ist. Da bin ich allein, habe meine Ruhe, kann machen, was ich will. Klang im ersten Moment positiv, doch ist mir tatsächlich heute aufgefallen, dass ich am Vormittag den meisten Stress habe. Denn damit ich machen kann, was ich will, brauche ich erstmal ein ordentliches Haus. Und dann brauch ich einen heißen Kaffee, mein zweites Frühstück  und schon ist wieder Zeit fürs Mittagessen.

Der Mittag ist alles andere als meine liebste Tageszeit. Essen, Hausaufgaben, schon wieder aufräumen ... auch wenn es nur die Küche ist.

Dann kam ich auf den Abend. Da ist wieder Ruhe, da wird es dunkel, da kann ich machen was ich will. Meist bin ich aber zu müde vom Alltag und entweder lese ich, bis mir das Buch auf die Nase fällt (manchmal auch mein Kindle *autsch) oder schlafe kucke TV...

Da war aber noch was...ach ja...das Dazwischen...der Nachmittag!

Wenn das Mittagessen verräumt ist, die Hausaufgaben gemacht sind, der Kaffee getrunken ist, dann beginnt die schönste Zeit des Tages.
Zum Einen kommt nämlich genau jetzt die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringen kann. Je nach Wetterlage verbringen wir die im Freien oder im Haus. Wir spielen Brettspiele oder frönen der Sonne. Wir albern rum oder schreien uns auch mal an. Wir führen Gespräche oder genießen das Schweigen. Oft machen wir etwas zusammen, doch genauso oft geht jeder seinen Weg...
Während die Kinder im Dorf unterwegs sind oder  ihre Freunde eingeladen haben (was auf Grund ihres Alters mittlerweile beinahe täglich vorkommt), kann auch ich machen, was ich will. Keine Schule, kein Haushalt, kein Zwang. Der Nachwuchs hat seinen Spaß und ich kann ohne Muss und ohne Soll den Sachen nachgehen, die mir wichtig sind. Sei es Arbeit im Garten oder Arbeit an der Nähmaschine. Nicht zu vergessen der Kaffee mit Freundinnen - auch gerne via Telefon. Ich habe Zeit, werde nur selten gestört und ich kann sagen, an den Nachmittagen bin ich am produktivsten, am besten gelaunt, am zufriedensten...egal ob ich ihn allein verbringe oder mit meinen Kindern.

Und wenn wir dann gegen 18 Uhr zu Abend gegessen, die obligatorische Runde Uno gespielt haben und die Kinder nach ihrer abendlichen Sendung zu Bett gehen, dann erzählt jeder noch kurz von dem tollen Nachmittag und der Tag neigt sich (meist) glücklich dem Ende.

Es gibt zwar Tage, an denen man (so wie wir vorgestern) drei Stunden beim Augenarzt verbringt bzw. sich neue Brillen aussucht, noch schnell einen Einkauf erledigt, das Abendessen sich um eine Stunde verschiebt und man im ersten Moment einfach nur genervt ist, weil der Tag so schnell und ohne Spaß vorbei ging. Doch wenn dann sowohl der Master als auch die Prinzessin sich beim Gute-Nacht-Kuss herzlich für das Eis aus dem Supermarkt bedanken, dann wird einem bewusst, dass auch das "Muss-Nun-Mal-Sein" seine positiven Seiten haben kann. Man muss nur das Beste draus machen wollen...

Dienstag, 3. Juni 2014

Alles unter Kontrolle


Mein Holder wirft mir das schon seit jeher vor, ich weiß es, will es aber nicht wahr haben sehe es aber anders. Wer gibt schon seine Fehler zu?

Vor Kurzem ärgerte mich mein Appendix und wollte raus. Das geht nur mit einer Operation und schon zeigte das EKG bei der Vorbereitung extremen Stress an.
Es war nicht die Angst vor Komplikationen, es war einfach der Gedanke durch eine Spritze keine Kontrolle mehr über mich zu haben.

Der OP-Pfleger war sehr nett. Dank ihm und Hab-Mich-Lieb-Pillchen war ich im Vorbereitungsraum gar zu Scherzen aufgelegt. Und dann kam der Anästhesist. Er legte mir "Sauerstoff" auf die Nase, steckte eine Spritze auf den Zugang und sagte: "So, gleich schlaaaa..." und schon wachte ich wieder auf. Mein erster Satz: "Sie Arschloch, das war kein Sauerstoff, das war Lachgas." In meiner Akte stand dann etwas vom Durchgangssyndrom, was in meinem Fall einfach nur bedeutet: ich habe geschimpft habe was das Zeug hielt.

Ok, das war jetzt eine größere Sache...um nicht zu sagen DIE größte...doch ich wette, ein EKG würde den gleichen Stress anzeigen, wenn ich dabei zuschauen müsste, wie jemand in meiner Küche werkelt und mir wurde der Mund zugenäht, die Hände verbunden und die Füße gefesselt, damit ich mich auch wirklich nicht einmischen kann. Oder wenn Autoritätspersonen...nennen wir sie LEHRER...über meine Kinder bestimmten und ich hätte nichts mehr zu sagen. Oder wenn mein Mann den Wochenessensplan schriebe. Oder wenn  mir jemand genau vorschreiben würde, wie ich etwas nähen soll. Oder wenn mir jemand einfach ein Buch schenken würde, ohne dass ich jemals den Wunsch geäußert hätte. Oder wenn meine Mutter jetzt wirklich  käme und mir die Fenster putzen würde, weil ich es grad dank Operation nicht kann und es tatsächlich nötig wäre...

Kontrolle zu verlieren bedeutet, mich zu verlieren. Wer verliert sich schon gerne? Mein Mann sagt oft, mein Kontrollzwang wäre schon krankhaft. Ich kann doch  nichts dafür, wenn er manchmal vergisst mir zu schreiben, dass er auf dem Heimweg ist. Ganz selbstverständlich schicke ich ihm dann die vorgefertigte SMS mit: "Train?" Und zwar spätestens um 19:27 Uhr! Immerhin verlässt sein Zug um 19:22 Uhr den Bahnhof... ich mach mir doch Sorgen Ich will doch auch meinen Abend planen und sollte dann wissen, wer ab 21:00 Uhr noch so im Haus ist, den ich kontrollieren kann mit dem ich den Abend verbringen kann. Jeden Abend übrigens...schon seit Jahren...21:05 Uhr geht mit seltenen Ausnahmen, die ich schon mindestens zehn Stunden vorher weiß, die Tür auf...  

Als ich im Krankenhaus am vierten Tag nach der OP sagte: "Ich muss nach Hause, ohne mich geht es nicht", antwortete der Arzt: "Glauben sie mir, es geht auch ein paar Tage ohne sie. Geben sie ihr Haus, ihre Kinder, ihren Alltag einfach mal in andere Hände." Wäre ich in dem Moment am EKG angeschlossen gewesen, hätte man mich sicher auf die ITS verlegen müssen.

Meine Recherchen haben ergeben, dass es nicht grade positiv ist, immer Kontrolle über etwas haben zu müssen. Sicher ging meinem Kontrollzwang eine Erfahrung in meinem Leben voraus, die ich nicht noch mal erleben will. Doch eigentlich möchte ich ja nur über mich selbst bestimmen. Daran kann ich absolut nichts negatives erkennen...außer den Egoismus. Doch da ich mich auch immer so "kontrolliere", dass es meinem nahen Umfeld gut geht, paart sich der Egoismus mit Altruismus und am Ende treffen sich beide bei Null und schwupp...die Welt ist wieder in Ordnung.

Kontrolle bedeutet auch, darauf zu achten, ein glückliches Leben zu haben. Und dagegen kann ja nun mal niemand etwas einwenden, solange man andere damit nicht unglücklich macht.


In diesem Sinne:

Gehabt euch wohl! Und nicht immer alles so Ernst nehmen...

Sonntag, 23. März 2014

Vererbungslehre



Werden wir mal ein wenig wissenschaftlich…

Als Kind hatte ich die Angewohnheit stets, ständig und immerzu zu „zuppeln“. Meine Mutter kaufte mir damals extra Koldern mit kurzem Haar. Die waren zwar nicht so kuschelig, hielten aber eine Weile, denn Wolldecken hatten recht bald kein Fell mehr – ebenso erging es meinen Kuscheltieren, die ich trotz ihrer Nacktheit und der damit (für andere) verbundenen Hässlichkeit überall mit hin schleppte.

Unlängst kam ich ins Wohnzimmer und traute meinen Augen kaum! Da lagen auf dem Sofa verteilt Unmengen an Fusseln. Zuerst glaubte ich an eine Erscheinung … mitten in diesem Flusenmeer saß meine Mamsell und zuppelte an der bereits recht haarlosen Wolldecke.

Manche Eigenarten sind somit vielleicht erblich bedingter Herkunft. Da ich diesen Tick seit meiner Jugendzeit nicht mehr habe, kann meine Tochter sich ihn zumindest nicht abgeschaut haben.

Doch dann gibt es noch diese anerzogenen Spleens. Das sind die, bei denen man sich in der Jugend immer wünscht, nie so zu werden wie die eigenen Eltern.

Meine Mutter hat zum Beispiel die Angewohnheit, im Restaurant, bei Freunden, bei Bekannten und auch bei Fremden die Krümel von der Tischdecke zu wischen – selbst wenn gar keine Krümel da sind. Ich habe mich immer lustig über sie gemacht, bis mein Mann mich beim Inder mit den Namen seiner Schwiegermutter ansprach.
Oder diese Binsenweisheiten, bei denen man früher die Augen verdreht hat – „Was die anderen machen ist mir egal, hier gibt es unsere Regeln“ ,  „ Ich zähle bis drei…“ oder gar „Warte mal ab, bis du so alt bist wie ich“. Ich wollte anders sein – wie wahrscheinlich jeder auf diesem Planeten es sich irgendwann mal vornimmt. Doch wie oft schlage ich mir heute innerlich auf den Mund, wenn ich zu meinen Kindern diesen Schmus sage?

Nennen wir es anerzogen, doch irgendwo müssen die Vögel, die unsere Vorfahren hatten, auch weiter leben. Ich bin froh, dass meine Mama sich von ihrer Mutter einiges angenommen hat, so können wir sehr oft darüber lachen, wenn mal wieder der Satz fällt: „Ich wollte nie so werden“ und gleichzeitig meiner Oma gedenken, die dadurch immer noch unter uns weilt.

Die „Meise unterm Pony“ sollte man gar nicht so negativ sehen. Es hat seine Vorteile, dass wir alle irgendwo einen an der Klatsche haben. 
Zum Einen würde sicher vielen Menschen etwas fehlen, wenn sie sich nicht über die Eigenarten anderer austauschen könnten. Zum Anderen (und viel Wichtgerem): wer ist noch nie wegen einer süssen, goldigen, klitzekleinen Macke der Liebe begegnet?

 

Donnerstag, 23. Januar 2014

Apropos Besuch

Wer mich kennt, der weiß: ich mach nichts, was ich machen muss!

Da gibt es diese komische Art an Menschen, die mich manchmal echt verzweifeln lässt… „Ich war bei dir, das nächste Mal kommst du zu mir!“ oder „Warum meldest du dich nicht bei mir, ich hab doch das letzte Mal angerufen.“ Das treibt mich echt in den Wahnsinn! Warum kann man nicht, wenn man jemanden hören will, einfach noch mal anrufen oder gar noch mal vorbei kommen. Muss man dann wirklich auf Teufel komm raus darauf warten, dass der andere sich meldet? Haben diese Personen so wenig Selbstbewusstsein und suchen die Bestätigung darin, wer sich wie oft kümmert? Ich versteh das nicht.

Freundschaften sind aus diesem Grund in die Brüche gegangen. „Tschuldigung, Kaddie, aber wenn du dich nicht bei mir meldest, dann liegt dir scheinbar auch nichts an mir.“ Dieser Gedankensplitter ging kommentarlos an mir vorüber, die Freundschaft verlief sich dann im Sande. Darüber rede ich auch nicht, habe andere Sorgen…

Das mag jetzt seltsam klingen, aber meine Freunde wissen, ich gehöre zu den Menschen, die so etwas nervt. Es ist ja nicht so, dass ich nie etwas von mir hören lasse. Manchmal ruf ich gar zwei oder drei Mal hintereinander an und denke mir nichts dabei.

Mir ist aufgefallen, dass genau diese Personen auch gerne den Spruch: „Das nächste Mal gibst du einen aus!“ verwenden. Vor ein paar Tagen hat das jemand zu mir gesagt und zufällig habe ich diesen Jemand zum dritten Mal beim Einkaufen getroffen. Also kaufte ich eine Flasche Wasser, gab sie ihm und sagte: „Schuld erfüllt!“ Dieser Blick war es wert…

Vielleicht bin ich dreist, vielleicht bin auch ich seltsam. Darin könnte sich auch der Grund finden, warum ich nur eine Hand voll wirklicher Freunde habe…dafür aber die Besten!

In diesem Sinne: wenn euch an jemanden etwas liegt, dann zeigt es einfach. Wahre Freundschaften erkennt man doch daran, dass sie ewig anhalten, ohne sich aus Dank abwechselnd beieinander zu melden oder gegenseitig zu besuchen. Gehabt euch wohl…ich ruf jetzt meinen besten Freund an. :-)

Montag, 20. Januar 2014

Bloggen ist Therapie...




… schreibt Kaddie unter mir und das würde ich gerne aufgreifen, denn bevor ich in Therapie muss, weil meine Nerven mit mir durchgehen, schreibe ich das nun besser nieder! ;o)

Jede/r hat Macken, Ticks und Spleens. Das ist okay so, aaaber mein Besuch darf seine Macken gerne daheim lassen.

Da gibt es diese „Handtuchabhänger“. Sie benutzen das Bad, waschen hinterher Hände (DAS ist gut und soll so bleiben), nur schaffen sie es nicht, das Handtuch hängen zu lassen. Sie müssen es IN die Hand nehmen und knoddeln es wieder irgendwie auf die Halterung.

Weil ich verstehen wollte, warum sie das machen, habe ich den Selbsttest gewagt. Hände gewaschen, Handtuch IN die Hand genommen und abgetrocknet. 

Resümee: Keins – macht nämlich keinen Unterschied!

Vielleicht sollte ich Regeln an die Badezimmertür machen? 
  • Männer: Hinsetzen!
  • Frauen: Finger weg von den Schränken, da ist nix besonderes drin!
  • Alle: Handtuch hängen lassen!
Spätestens nach vier Wochen kommt bestimmt kein Besuch mehr, weil sie denken, ich hab nicht mehr alle Latten am Zaun und NICHT zugeben würden, dass sie auch solche Macken haben.

Ich weiß nicht mal, warum es mich stört, aber ihr könnt mir nicht sagen, dass ihr so eine Macke nicht habt!

Dann lasst mal hören…

In diesem Sinne, grade nochmal um die Therapie herumgekommen.

Freitag, 17. Januar 2014

Bloggerwelten


Definition für das zweite Frühstück: Kaffee, Brötchen, PC an und aus dem eigenen Alltag in die Welt der anderen verschwinden 


Ich gehe gerne im Dunkeln an hell beleuchteten Häusern vorbei und frage mich, welche Menschen hintern den verschlossenen Türen wohnen und was sie grade machen. Wahrscheinlich kommt das daher, dass ich von Natur aus neugierig bin.

Seit 2008 bin ich in der Bloggerwelt unterwegs. Mir gefällt es dort, denn es gibt mir die Möglichkeit hinter diese verschlossenen Türen zu schauen.

Wie oft denkt man sich: „Könnte ich das auch?“ und träumt sich an den Punkt, an dem man ein ähnliches Täschchen zeigen kann oder auch eine bessere Momentaufnahme der Natur im Form eines Bildes. Und wie oft denke ich: „Ach kuck mal einer an! Wollmäuse gibt es nicht nur bei uns unterm Bett.“ Das macht die Person hinter dem Blog menschlich, vertraut und normal und man kann mit ganz anderen Augen die Bilder betrachten und Texte lesen, die vielleicht lediglich der Werbung dienen.
Es gibt auch die Blogschreiber, da würde man am liebsten in den Bildschirm springen und mal eine Runde Knuddelstunde veranstalten. Doch das geht nicht – dem Herr sei Dank. Am Ende hätte man dreiundfünfzig fremde Menschen auf dem Sofa, die einen drücken wollen. Also hinterlässt man einen lieben Kommentar, der zwei Dinge gleichzeitig kann:

1.)    Den Blogschreiber aufmuntern.
2.)    Dem Kommentarverfasser das Gefühl geben, die gute Tat des Tages hinter sich gebracht zu haben.

Wir leben in einer Zeit, in der das Internet zu unseren Freunden gehört. Ein Vorteil ist, man kann Kontakte besser pflegen, denn eine Email ist schnell geschrieben und schnell beantwortet. Einen Brief müsste man zur Post bringen und dann auf die Antwort warten, was ungeduldigen Menschen wie mir schwer fällt. Und ein Telefonat kann einem eine lange Zeit des Tages rauben. Natürlich darf man das echte Leben draußen nicht vernachlässigen, die Gefahr besteht leider.

Blogs inspirieren, Blogs geben Mut, Blogs helfen meiner Meinung sogar zur Selbstfindung, Bloggen ist Therapie.

Doch neben den Blogs gibt es noch die anderen sozialen Netzwerke, die manch einem Ähnliches bedeuten wie den anderen das virtuelle Tagebuch. Doch da habe ich meine ganz eigene Meinung zu, worüber ich das nächste Mal schreiben werde…

In diesem Sinne…

„Blog you free“

Montag, 13. Januar 2014

Die personifizierte Macke...

Ich behaupte von mir selbst, viele Vögelchen unter meinem wirbelnden Pony zu haben. Nach und nach werde ich darüber schreiben - da wird schon einiges zusammen kommen.
Aber folgende Meise muss ich als Erstes aufschreiben, denn sie hat dem Blog eigentlich das Leben geschenkt...

Anfangen und nicht zu Ende bringen - das ist meine Devise. Da bin ich nicht stolz drauf, soviel Ehrlichkeit muss sein.


  • Ich wollte Grafikdesignerin werden und begann ein Fernstudium. Es lag mir nicht, ich gab es auf, auch wenn ich einiges der Gesamtkosten zahlen musste. 
  • Um die Kinder nicht zum Fotografen schleifen zu müssen, musste die teure Kamera her. Mehr als früher fotografiere ich dennoch nicht. 
  • Nähen sollte mir die Selbständigkeit und ein bisschen Geld bringen. Heute besitze ich eine sehr gute Nähmaschine, eine Stickmaschine und gar eine Strickmaschine - gelegentlich alles im Einsatz.
  • Mit dem Füller wollte ich wieder schreiben. Doch da hätte ich quasi das Schönschreiben der ersten Klasse wiederholen müssen. Nun liegt das Kalligraphieset nebst Büchern im Schrank und wird wahrhaftig nur vor den Feiertagen genutzt - den großen...also vor Weihnachten...

Was man erkennen kann: ich will und will, geb ein Heidengeld dafür aus, aber zu Ende bringe ich nichts. Auf Dauer nervt mich das selbst, vielleicht kennt das ja jemand von euch.

Vor gut zwei Jahren setzte ich mich an mein Laptop und begann zu Schreiben. Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend wurden wach. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl etwas zu Ende bringen zu können, was ich schon seit jeher mache: Schreiben! Ich schreibe gerne, ich schreibe viel, ich schreibe, seit ich schreiben kann - vorher habe ich meine Geschichten gemalt.
Mein Problem war, ich konnte meine Gedanken nicht mehr zu Papier bringen und so begann ich ein weiteres Fernstudium: Schreiben lernen - Autor werden. Und man wird es kaum glauben, aber das habe ich tatsächlich zu Ende gebracht...wenn auch mit Verzögerung.

An dieser Stelle kann ich jetzt die Sache mit der "Schreib-Freundin" erklären. Sie sagte einst, sie wolle gerne schreiben. Und bevor sie wie ich jahrelang etwas anfängt und nicht zu Ende bringt, wollte ich ihr den langen Weg zur Selbstfindung sparen. Ihre Art zwang mich regelrecht dazu, ein gemeinsames Projekt zu starten.

Es wäre zu viel des Guten, gleich ein ganzes Buch zu schreiben, auch wenn ich  zumindest im Kopf eine Menge Material anzubieten hätte. So kam mir die Idee, meinen alten Blog zu schließen und einen neuen zu beginnen, in dem keine Bilder von der Familie oder von handgearbeiteten Kostbarkeiten zu sehen sind. Man wird hier keine Kochrezepte lesen und keine "12 von 12" finden.
Meine "Schreib-Freundin" hatte die Idee mit den "Zwängen und Macken"...und genau da war ich sicher, mit uns zwei Beiden könnte es klappen. Wir schwammen auf der gleichen Welle und sitzen nun in einem Boot. 

Hier wird also geschrieben - vom Alltag, von uns, von anderen, von Macken, von Spleens - oder eben ganz einfach: von Meisen unter Ponys.